(Er-)Findung der Kunst?
Von Beginn der Urzeit an haben Menschen Objekte geschaffen, die über das rein Funktionale und Zweckmäßige hinausgehen. Neben Höhlenmalereien sind uns dabei vor allem kleine dreidimensionale Figuren von Menschen oder Tieren überliefert, die in der aktuellen Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas” im Archäologischen Museum Colombischlössle präsentiert werden. Ist das jedoch bereits „Kunst” im Sinne einer ästhetischen Repräsentation, die mehr sein möchte als bloße Wiedergabe des Sichtbaren? Weshalb haben Menschen immer schon das, was ihre Lebenswelt ausmacht, in Artefakte umgesetzt? Was wollten sie damit bewirken, aus welchen Beweggründen heraus wurden derartige Dinge hergestellt – und was macht heute eigentlich die (Gegenwarts-) Kunst aus?
Mitwirkende:Tobias Eder (Künstler, Freiburg)
Dr. Marion Mangelsdorf (Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, Freiburg)
Dr. Sibylle Wolf (Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, Tübingen)
Moderation:Dr. Stefan Orth (Chefredakteur Herder, Korrespondenz Freiburg)
Alles auf einen Blick
- Kunst
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