Events Freiburg

Tag des offenen Denkmals

Feste
Zum Tag des offenen Denkmals öffnet auch das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus bei freiem Eintritt seine Türen. Das diesjährige Motto lautet „Netz-Werke: Denkmale & Infrastruktur“. Es soll aufzeigen, wie Denkmale Infrastrukturen tragen, prägen und ermöglichen – in Vergangenheit und Gegenwart.  Ziel des Tages des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren, Interesse für den Erhalt historischer Orte zu wecken und die gesellschaftliche Relevanz von Denkmalpflege in den Fokus zu rücken. Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 bundesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert.

Im DZNS steht bei einer Führung um 10.30 Uhr das denkmalgeschützte Gebäude im Fokus. Welche Spuren entdecken die Besucher*innen im einstigen Luftschutzkeller? Was macht ein Verkehrsamt zu einem denkwürdigen Ort? Um 13.30 Uhr findet die Führung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache statt.

Wer die Sonderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ besuchen möchte, hat am Tag des offenen Denkmals die letzte Chance dazu. Die Führung um 10.30 Uhr gibt einen Einblick in das Thema Erinnern an den Holocaust. Eine weitere Besonderheit: Das Wandgemälde von Theodor Kammerer, das beim Bau des DZNS freigelegt wurde, ist an diesem Tag vollständig ohne Verdeckung zu sehen. Um 11.30 und 15 Uhr können Besuchende mehr darüber erfahren und miteinander ins Gespräch kommen. Kurzführungen um 13 und 16 Uhr widmen sich dem historischen Luftschutzkeller. Familien mit Kindern ab 8 Jahren gehen bei einer Führung um 14.30 Uhr auf Spurensuche durch das historische Gebäude. Von 10 bis 17 Uhr können Groß und Klein bei einer Rallye mit dem Memo-Marder die Geschichte des Hauses erkunden oder sich bei der Denk-Mal-Werkstatt zu Denkmalen aus Stein, Papier und digitalen Quellen informieren und selbst kreativ werden.

Das DZNS widmet sich seit 2025 im ehemaligen Verkehrsamt von 1936 auf drei Etagen der NS-Geschichte der Stadt. Neben der Dauerausstellung und einer Sonderausstellungsfläche gibt es in dem Gebäude Seminarräume und Büros sowie Raum für einen Teil der Gertrud-Luckner-Bibliothek. In der Dauerausstellung eröffnen Objekte und Biografien Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus, der Verfolgung und des Widerstands in Freiburg. Der Gedenkraum im Innenhof erinnert an die Menschen, die in Freiburg und der Region verfolgt und ermordet wurden. 

Alle Angaben ohne Gewähr.
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Adressen

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Rotteckring 1479098 Freiburg+49 761 201-2757dzns@freiburg.de
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus